Montag, 19. September 2011

Umbau von A bis Z

Ich bin inmitten eines Umbau beschäftigt... Meine Schwester hat sich dieses Projekt unter den Nagel gerissen und nun heisst es für die ganze Familie mit anpacken. Natürlich ist kein Budget vorhanden und deswegen ist krampfen angesagt. Von A bis Z ist das ganze Programm mit dabei, ob Dach isolieren, Beton bohren, Holzböden schleifen- einfach tutti. Viel haben wir schon erreicht und es sieht schon fast ein wenig idyllisch und heimelig aus. Nun sind wir vor allem mit der Inneneinrichtung beschäftigt. Momentan sind die Trennwandsysteme in unserem Alltag sehr präsent. Da gibt es ja extrem viel verschiedene Arten davon. Sei es eine Trennwand für mobile Raumteilung, für den Sicht- oder Schallschutz, oder Glastrennwände.
Zum Glück haben wir ein Unternehmen gefunden, welches uns kostengünstig tatkräftig unterstützt und beratet. Dieses Unternehmen arbeitet seit Jahren mit dem Trennwandsystem „tixit“. Bei diesem system handelt es sich nicht über irgendein trennwandsysteme… sondern es ist zusätzlich auch noch ein schönes, ich würde es sogar wagen zu sagen, ein elegantes trennwandsystem. Ja mal sehen, wie schnell wir uns daran gewöhnen werden. Aber ich bin überzeugt, dass dies schon kommt- schliesslich ist der ja Mensch ein schnell gewöhnbares Lebewesen. Da sind wir also schon froh, dass wir so eine gute Firma gefunden haben, welche uns unter die Arme greift.
Da sind wir also schon froh, dass wir so eine gute Firma gefunden haben, welche uns unter die Arme greift.

Donnerstag, 1. September 2011

Learning by doing

Habe ich euch schon erzählt, dass ich nun Event Management studiere? Es macht sooo viel Spass, es ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe- sogar noch eine Stufe spannender. Natürlich ist es auch ein Haufen Arbeit, und man muss sich mit vielem unvorsehbarem herumschlagen, aber ich persönlich finde, dies macht es genau aus. Und das Tolle daran finde ich auch, dass man seiner kreativität freien Lauf lassen kann und sich von allen Seiten inspirieren lassen kann. Ein weitere Pluspunkt ist auch, dass man mit ganz vielen verschiedenen Branchen in den Kontakt kommt und extrem viel Neues kennenlernt. Natürlich braucht man auch Ausdauer und ist unter Druck. Aber sehr zufriedenstellend ist es, dass man am Ende das Outcome selber nochmals bewerten kann und sieht was man geschaffen hat oder eben nicht. Auch wenn es nicht immer nach Plan gelaufen ist, kann man extrem viel mitnehmen, im Sinne von: ‚how not to do it‘ beim nächsten Event. Dementsprechend kann man sagen, dass sehr viel learning by doing ist. Und dies gefällt mir sehr, da ich nicht die Bücherratte bin und all das theoretische in mich rein drücken muss.
Momentan arbeite ich gerade an einer Weihnachtsfeier. Dies ist gar nicht so einfach, sich in die Weihnachtszeit rein zu projezieren, obwohl man im hochsommer ist. Aber da muss man halt seiner Fantasie freien Lauf lassen und so tun als ob :-)


Samstag, 20. August 2011

Visualisierungen von A bis Z

Letzte Woche habe ich mit meiner Freundin, welche in einer Werbeagentur arbeitet über Werbung, in all ihren Formen diskutiert. Und ich muss dazu sagen, dass ich extrem viel davon nicht wusste. Wisst ihr zum Beispiel, was Visualisierungen eigentlich wirklich ist und was man damit meint? Dies war unser Hauptpunkt in unserer Diskussion, bei welchem wir sicher eine Stunde stehengeblieben sind. Deshalb, habe ich mich entschieden euch dies ein wenig näher zu bringen:
Mit Visualisierung oder Veranschaulichung (Sichtbarmachen) meint man im Allgemeinen, abstrakte Daten (z. B. Texte) und Zusammenhänge in eine graphische bzw. visuell erfassbare Form zu bringen. Dazu gehört etwa die Umsetzung eines Marketingkonzepts durch einen Werbespot, die Entwicklung eines Drehbuchs aus einem Drama, oder die gestenreiche Darstellung eines Sachverhalts bei einem Vortrag oder die Prozessvisualisierung im technischen Bereich. Im Speziellen bezeichnet Visualisierung den Prozess, sprachlich oder logisch nur schwer formulierbare Zusammenhänge in visuelle Medien zu übersetzen, um sie damit verständlich zu machen. Weiterhin wird Visualisierung eingesetzt, um einen bestimmten Zusammenhang deutlich zu machen, der sich aus einem gegebenen Datenbestand ergibt, der aber nicht unmittelbar deutlich wird.
Dabei werden Details der Ausgangsdaten weggelassen, die im Kontext der gewünschten Aussage vernachlässigbar sind. Zudem sind stets gestalterische Entscheidungen zu treffen, welche visuelle Umsetzung geeignet ist und welcher Zusammenhang gegebenenfalls betont werden soll. Visualisierungen implizieren daher stets eine Interpretation der Ausgangsdaten, werden aber auch durch textliche oder sprachliche Angaben ergänzt, um eine bestimmte Interpretation zu kommunizieren. Schließlich wird Visualisierung auch rein illustrativ benutzt, um etwa ein Gegengewicht zum Textkörper zu bilden, ohne eine eigene Aussage zu transportieren.
Als Medien für Visualisierung kommen zum Beispiel manuelle, gedruckte und Computergrafik, Datentabellen, Film- und Computeranimation zur Anwendung.
Ja… soviel zu diesem Punkt, aber wie ihr seht, habe ich einiges von unserer Unterhaltung mitgekriegt

Mittwoch, 15. Juni 2011

Frau Umore geht zur Polizei, Teil II

Ich muss da mal noch was klarstellen: Die Geschichte von Frau Kruse ist eine
GESCHICHTE. Deshalb heisst sie so. Das ist nicht wirklich passiert (obwohl, irgendwo wahrscheinlich schon...) Aber anyway, ich wollte euch weiter von Frau Umore erzählen. Also:
Herr Gagliardi beschloss also, sich weiter mit dem Fall zu beschäftigen. Irgendetwas daran faszinierte ihn, auch wenn er nicht so genau wusste, was es denn eigentlich war. Er begab sich zum Haus der alten Frau und war schon vor der Einfahr von der schieren Grösse des Anwesens beeindruckt. „Da hätte meine Wohnung 120 Mal drin Platz“, nuschelte er vor sich hin. Nachdem er sein Auto vor dem riesigen Haus abgestellt hatte, kam auch schon der Polizist Pepone zu ihm. „Monsignore Gagliardi, was tun Sie denn hier? Sollten Sie nicht auf den Malediven sein?“ Gagliardi murmelte etwas vor sich hin. Eigentlich hatte er in Thailand Ferien machen wollen, nicht auf den Malediven, aber das hatte nicht geklappt, weil seine Frau eine Lebensmittelvergiftung hatte. „Zeig mir die Leiche“ wies er Pepone an, welcher ihn verdattert in das Haus lies. Die Atmosphäre in dem Gebäude war kalt. Leblos, irgendwie auch lieblos. Aber er wusste nicht, woran das lag. Es konnte ja nicht nur die Abwesenheit der Hausherrin sein. Er machte sich darauf das Zimmer zu untersuchen, in welchem die alte Frau starb. Für einen Mordkommisar konnte er erstaunlich schlecht mit dem Ableben anderer Menschen umgehen.

Mittwoch, 11. Mai 2011

Geschichte von Frau Kruse

Ich habe wieder eine Geschichte geschrieben, sie ist jedoch noch nicht vollständig. Ich hoffe, dass ich irgendwann die Fortsetzung schreiben kann.
Frau Kruse stand neben der Mauer und rieb sich die Augen. Sie konnte nicht glauben, was soeben geschehen war. Ihre Katze lag tot auf der Strasse, blutüberströmt und flach. Die Frau hielt sich am Geländer fest, spürte wie ihr der Teppich unter den Füssen fortgezogen wurde. Eine junge Frau, die das ganze Geschehen gesehen hatte, kam zu der alten Frau gerannt und hielt ihren Arm fest: „Ist alles ok?“, fragte sie. Aber Frau Kruse konnte nicht antworten. Ihr Mund war trocken und die Haare auf ihrem Rücken stellten sich zu Berge auf. Die junge Frau guckte zu der Katze: „Was sollen wir bloss tun? Die Tierambulanz rufen? Aber die Katze ist ja schon tot!“ Sie schaute ratlos um sich und schaute dann wieder zu Frau Kruse. Diese war unterdessen an den Boden gesunken und sass erstarrt da. Mein Schnurrli ist tot. Mein Schnurrli ist tot. Ihre Gedanken kreisten sich nur noch um diesen einen Satz. Die junge Frau indessen lief auf die andere Strassenseite und hin zu den Fertiggaragen von Nachbar Herr Meyer. Sie klingelte an dessen Haustüre, doch er öffnete nicht. Wahrscheinlich war er wieder einmal auf einem seiner ornithologischen Spaziergänge im Wald. Der Mann hatte wirklich nichts anderes als seine Vögel im Kopf. Dass die Katze seiner Nachbarin gerade überfahren worden war, war dem Mann sehr wahrscheinlich egal, denn er mochte Katzen, die ja der natürliche Feind von Vögeln sind, nicht.

Donnerstag, 5. Mai 2011

Junggesellinnenabschied

Was für ein stressiges Wochenende! Das war ja wirklich unglaublich. Meine gute Freundin Barbara heiratet in zwei Wochen und eine andere Freundin und ich haben spontant beschlossen, eine Jungesellinnenabschiedsparty für sie zu schmeissen. Eigentlich kenne ich ihren Verlobten ja besser, da sie erst vor kurzem aus Griechenland in die Schweiz zog. Aber ich hab sie wirklich gerne bekommen. Wir waren vor kurzem in der Stadt shoppen, weil sie für das Standesamt noch ein Kleid brauchte. Sie hat dann auch tatsächlich eines gefunden. Aber zurück zur Party. Wir waren insgesamt zu fünft, da sie ja nicht viele Freunde da hat. Drei davon haben sie am frühen Nachmittag abgeholt und sind mit ihr ins Wellness gefahren. Da konnten alle Baden, es gab eine Massage, ein Peeling und die Damen bekamen sogar einen Apero mit Prosecco und Fruchtspiesschen. Danach kamen sie „nur schnell zurück in die Wohnung“, wo ich schon alles dekortiert hatte und ein Koch gekocht. Wir assen tolles Essen und gingen dann in den Ausgang. Das hat irrsinnig viel Spass gemacht, auch wenn wir nicht so viele waren. Der Tag war echt toll. Ich habe mir überlegt, dass ich gerne bei einer Druckerei Postkarten auf ein paar Fotos machen würde. Ob das wohl geht?

Freitag, 29. April 2011

Zugestaendnisse

Bin momentan am meine horrenden Schulden abbauen. Nachdem ich im letzten Frühjahr einen neuen Honda Jazz gekauft habe, ging es plötzlich bergab. Meine Aktien verloren unglaublich an Wert wegen der Finanzkrise, dann habe ich auch noch meinen Job verloren und schliesslich ist meine Schwester gestorben, was mich noch einmal in eine Krise brachte und ich meine Zeit nur noch im Spielsalon verbrachte. Ich bin zu Süchten veranlagt, rauche ja auch schon lange und hatte früher auch Probleme mit Alkohol. Nun ist es so, dass ich mir vor zwei Monaten auch noch einen Ford Kuga gekauft habe nachdem ich beim Pokern einmal gewonnen habe. Meine Kollegen waren schön neidisch und ich habe das Ansehen genossen. Leider war die Freude nur von kurzer Dauer und ich bin, wie gesagt, unterdessen in einer tiefen Depression, habe hohe Schulden und kann mich kaum noch retten. Aber ich bin auf dem Weg zur Besserung, habe mir Hilfe geholt. Beratung und Beistand. Soll ja helfen. Ich weiss jetzt auch schon viel besser Bescheid und bin froh, dass ich Hilfe geholt habe denn alleine würde ich sowas nie schaffen.